Reichsburg Trifels in Annweiler
Blick auf die Burg mit Teil des Burgfelsens Zur Geschichte der Burg TrifelsIn salischer Zeit (1024-1125): Bau einer großräumigen Burganlage aus Stein- und Fachwerkbauten 1081 als bestehende Burg im Besitz des Diemarus de Triveils erstmals urkundlich erwähnt. In staufescher Zeit (1138-1254): Repräsentativer Aus- und Umbau des Trifels als Reichsburg. Zwei entscheidende Phasen sind erkennbar: 1. kurz vor 1190: Turm und Bauphase I des Palas, vermutlich unter Heinrich VI. und seinem Bruder Philipp von Schwaben (Nachfolger als König) 2. um 1230: Bauphase II des Palas und Brunnenturm, vermutlich unter Friedrich II. (Sohn Heinrichs VL) und dessen Sohn Heinrich (VII.) In Spätmittelalter undfrüher Neuzeit (1254-1600): Immer wieder einzelne Baumaßnahmen Seit dem 17. Jahrhundert: Allmählicher Verfall bis zu den ersten Restaurierungsmaßnahmen im 19. Jahrhundert 1938-1945/46: Neubau des Palas nach Plänen von Rudolf Esterer 1954/55 und 1989/90: Errichtung der beiden Kastellanshäuser 1964-66: Erhöhung des Hauptturmes um ein Geschoss 1973/74: Erneuerung der nördlichen Ringmauer Quelle: Informationstafel am Fuß der Burg. 





Modell der Burganlage. 

Die ReichskleinodienDas Reichskreuz 

Das Reichskreuz entspricht dem Typ des Juwelenkreuzes (crux gemmata). Die Vorderseite des Triumphkreuzes schmücken Edelsteine und Perlen. Die Rückseite zeigt in Niellotechnik gearbeitet die Darstellung des Lamm Gottes mit Kreuzstab, die vier Evangelistensymbole Engel, Adler, Löwe und Stier sowie die thronenden Apostel.
Auf den Seitenwänden des Kreuzes steht die Inschrift: ECCE CRVCEM DOMINI FVGIAT PARS HOSTIS INIQVI • HINC CHVONRADE TIBI CEDANT OMNES INIMICI (Vor diesem Kreuz des Herrn möge der Anhang des bösen Feindes die Flucht ergreifen. + Daher mögen vor Dir, Konrad, alle Widersacher weichen)
Diese Inschrift weist auf ein Entstehungsdatum unter Konrad 11.(1024- 1039). Der Kreuzfuß wurde im Jahre 1352 im Auftrag Karls IV. angefertigt.
Inschrift: ANNO MILLENO TERCIO QVINQVAGENO SECVNDO KAROLVS AVGVSTVS ROMANVS REXQVE BOHEMVS HOC LIGNVM DOMINI TALI PEDE SIC DECORAVIT (Im Jahre 1352 ließ Karl der Römische Kaiser und König von Böhmen jenes Holz des Herrn mit diesem Fuß schmücken.) Als Reichsinsignie verkörperte das Reichskreuz, ursprünglich ein Vortragekreuz, die Macht des Christentums und die priesterliche Gewalt des Herrschers.
Die Bedeutung des Reichskreuzes als Herrschaftszeichen ist verbunden mit der Aufbewahrung der wertvollsten Reliquien der Passion Christi: Im Querarm des Reichskreuzes wurde die Heilige Lanze, im Schaft ein Partikel des Heiligen Kreuzes aufbewahrt. Das Reichsschwert 

Das Reichsszepter 
Das Reichsszepter stammt aus gotischer Zeit. Der schlanke sechskantige Schaft mit vier Knaufringen trägt als Bekrönung sechs stilisierte Eichenblätter und eine Eichel. Bereits seit der Antike ist das Szepter als Herrscherinsignie in Form des Langstabes bekannt. Der Langstab kennzeichnete den Herrscher als Hirte seines Volkes, der Stab weist den Weg. Seit dem 3. Jh. war der Langstab fester Bestandteil der kaiserlichen Insignien) des Römischen Reiches.
Als Folge des Investiturstreites (1075-1 122), der Auseinandersetzung zwischen Papst und König wurde die Herrschaft in eine Weltliche (remporalia) und eine Geistliche (spiritualia) getrennt. Der Langstab blieb als Herrschaftszeichen dem Klerus, den Bischöfen und Äbten vorbehalten. Das Szepter- wurde zum Symbol der weltlichen Herrschaft, im Sinn der Ausübung der strengen Gerechtigkeit ein Gerichts- und Friedenssymbol. Das Reichsszepter wurde zum ersten Mal im Jahre 1350 im Übergabeinventar der Reichskleinodien an Karl IV. (1346-1378) erwähnt. Die Reichskrone 
Der Reichsapfel 
Lageplan per Google Maps:  Weblinks:Wikipedia: Reichsburg Trifels Touristische Informationen zur Burg Trifels Webcam
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