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Ruine Werdenfels in Garmisch-Partenkirchen

Ruine Werdenfels in Garmisch-Partenkirchen

Zur Geschichte der Ruine Werdenfels 

Die Gründung der Burg dürfte um 1230 anzusetzen sein. Der Bauherr und die Zweckbestimmung der ursprünglichen Anlage sind unbekannt.

Ab 1249 befand sich die Veste im Besitz des Hochstiftes Freising und wurde mit Burghütern oder Pflegern besetzt. 1294 übergab Graf Berthold III. von Eschenlohe dem Hochstift einen Teil seiner Grafschaft und wurde dafür zum Burghüter bestellt. Nach der Gründung der freisingischen Grafschaft Werdenfels diente die Burg als Pflegamts- und Gerichtssitz. Allerdings nahmen nicht alle Pfleger ihren Wohnsitz auf der Burg.

Im 15. Jahrhundert mussten die Freisinger die Anlage aus Geldnot mehrmals verpfänden. Der bauliche Zustand der Burg scheint sich bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts derart verschlechtert zu haben, dass der Pflegsitz 1632 in ein neues Amtshaus auf der „Wang“ verlegt wurde. Ab 1676 beutete man die Veste als Steinbruch aus. So wurden etwa zahlreiche Burgsteine beim Neubau der barocken Pfarrkirchen von Farchant und Garmisch wiederverwendet.

Im Zuge der Säkularisation kamen Burg und Grafschaft an Bayern. 1822 erwarb der bayerische Staatsrat Ignaz von Rudhart die Ruine, die sich seitdem in Privatbesitz befindet.

1905/06 wurden die Mauern gesichert und teilweise rekonstruiert. Nach einer Mauerkronensicherung in den Jahren 1961/63 begannen schließlich 1986 weitere Sanierungsmaßnahmen, die seitdem in kleineren Abschnitten weitergeführt werden.

Quelle:
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burg Werdenfels aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Ruine Werdenfels in Garmisch-Partenkirchen

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Lageplan:

 

 
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