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Burg Schönburg in Oberwesel
Zur Geschichte der SchönburgBaubeginn der Burg war in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, ob durch den Magdeburger Erzbischof oder als Reichsburg ist nicht gesichert. Die Ritter von Schönburg als Verwalter waren aber sicher Reichsministeriale (Beamte). Sie kamen mit allen Lehnsherren (dem Erzbischof von Magdeburg, dem Kaiser und später dem Trierer Erzbischof) gut zurecht, so daß die Burg Ganerbenburg wurde. Mitte des 13. Jahrhunderts lebten zeitweise 7 bis 8 Linien der Schönburger in der Burg, was zum Ausbau der ursprünglichen Burg führte. Schließlich hatte die Burg 3 Bergfriede. Den Abschluss des Ausbaus bildete der "Hohe Mantel", eine Schildmauer aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Wie die meisten Burgen im Oberen Mitterheintal wurde die Schönburg im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 zerstört. Erst der Deutsch-Amerikaner Rhinelander begann nach dem Kauf der Burg 1885-1901 mit einem teilwiesen Wiederaufbau. Rhinelander stammte, wie es der Name schon andeutet, aus dem Rheinland, genauer gesagt, aus einer Gemeinde, die gegenüber der Stadt Oberwesel auf der Höhe lag. Seine Vorfahren waren Ende des 18. Jahrhunderts in die USA ausgewandert und verdienten sich durch Immobiliengeschäfte an der nordamerikanischen Ostküste ein Vermögen. U.A. gehörte ihnen das Land, auf dem heute die Wall Street in New York liegt. 1950 erwarb die Stadt Oberwesel von dem Erben die Burg. 1951-53 wurde der nördliche Teil als Jugendburg des Kolpingwerkes gebaut. Der moderne Ausbau des südlichen Teiles zum Hotel veränderte diesen stark. Der Palas erhielt neue Fensteröffnungen. Immerhin entspricht der rote Putz mit der Fugenmalerei alten Befunden. Quelle:
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