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Burg Neuleiningen in Neuleiningen
Zur Geschichte der Burg NeuleiningenDer Name leitet sich - wie bei der 5 km südwestlich gelegenen Schwesterburg Altleiningen - vom fränkischen Adelsgeschlecht Leininger ab, denen vormals das Leiningerland gehörte. Erbaut wurde die Burg um 1240 durch den Leininger-Grafen Friedrich III. Über verschiedene Linien der Leininger blieb sie mehr als 200 Jahre in deren Besitz. 1468 mischte sich Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz in Leiningische Erbstreitigkeiten ein und nahm die Burg mit Gewalt. Über mehrere Zwischenstadien kam es zu einem Vergleich: Die Burg wurde zwischen dem Bistum Worms und den Grafen von Leiningen-Westerburg aufgeteilt. Im Deutschen Bauernkrieg wurde die Burg 1525 ohne Kampf den aufständigen Bauern übergeben, die, von der listigen freundlich bewirtet, wieder abzogen, ohne größere Schäden anzurichten. Auch im Dreißigjährigen Krieg musste die Burg nur unbedeutende Beschädigungen hinnehmen. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges allerdings brannten die französischen Truppen im Jahre 1690 die gesamte Anlage nieder. Die beiden Eigentümer, Leiningen-Westerburg und Bistum Worms, konnten sich in der Folgezeit nicht über den Neuaufbau einigen - Leiningen war dafür, Worms dagegen. 1767 verkaufte Graf Karl schließlich die Leininger Hälfte an das Bistum Worms. Im Gefolge der Französischen Revolution wurde die Burgruine säkularisiert und ging ins Eigentum der Gemeinde Neuleiningen über. Diese veräußerte sie vier Jahre später, und 1874 konnte Karl Emich von Leiningen-Westerburg sie für seine Familie zurückkaufen. Quelle:
Weitere Informationen zur Burg Neuleiningen: Lageplan per Google Maps:Mit Google Earth betrachten: |
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