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Burg Hohenneuffen in Neuffen

Burg Hohenneuffen

Zur Geschichte der Burg Hohenneuffen

Die Burganlage Hohenneuffen ist mindestens 900 Jahre alt – zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde sie im Jahre 1198, damals im Besitz der Edelfreien von Neuffen. Ende des 13. Jahrhunderts ging die Burg an die Herren von Weinsberg, die sie danach an das Haus Württemberg verkauften.

Vor der Erfindung des Pulvers galt die Burg wegen ihrer Höhenlage als uneinnehmbar. Mehr als ein Jahr lang wurde sie während des Dreißigjährigen Krieges erfolglos belagert. Der württembergische Herzog Karl Alexander wollte den Hohenneuffen im 18. Jahrhundert zu einer Festung nach französischem Vorbild ausbauen; er starb aber vor der Vollendung, sein Nachfolger Karl Eugen gab den Plan wegen der hohen Kosten bald auf. Der Hohenneuffen wurde Brandwache und Landesgefängnis; 1801 wurde die Festung per Dekret aufgegeben.

Im Zweiten Weltkrieg war der Hohenneuffen Fliegerwache, im Jahr 1948 trafen sich die Ministerpräsidenten der drei südwestdeutschen Länder Südbaden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern zu Gesprächen über die Gründung des so genannten „Südweststaates“, der 1952 unter dem Namen Baden-Württemberg aus der Taufe gehoben wurde.

Quelle:
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Burg Hohenneuffen

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