Schloss Falkenlust in Brühl
Zur GeschichteDas Jagdschloss Falkenlust wurde 1729 bis 1740 von de Cuvilliés nach dem Vorbild der Amalienburg für die äußerst beliebte Falkenjagd erbaut. Das eigentliche Schlösschen wird von zwei flachen Nebengebäuden flankiert, von denen aus ein schmiedeeisernes Gitter im Bogen nach vorne läuft und die Anlage von der offenen Landschaft abgrenzt. Während der Hof zur Allee und damit in Richtung Augustusburg geöffnet ist, zeigt die Feldseite des Schlösschens auf ursprünglich unbestelltes Jagdgebiet. Dieser Blick ist heute allerdings durch Baumaßnahmen und Ackerwirtschaft verstellt. Der Grundriss des Jagdschlosses lehnt sich an die Amalienburg an. Das Jagdschloss besitzt ebenso wie sein Vorbild auf dem Dach des Hauptgebäudes eine Aussichtsplattform, um von dort die Falkenjagd beobachten zu können. In den beiden Geschossen liegt in der Mittelachse ein Vorraum, der zu einem Salon führt. Dahinter befinden sich je ein Schlafzimmer, ein Kabinett und eine Garderobe für den Kurfürsten und einen Gast.
Im Südteil des Schlosses befindet sich das Treppenhaus, das mit holländischen Kacheln ausgeschmückt wurde. Die Deckenmalerei stammt von Laurenz de la Roque und zeigt Szenen der Falkenjagd. Das Jagdschloss Falkenlust wurde von de Cuvilliés als maison de plaisance eingerichtet und seinen Räumen im Gegensatz zu Schloss Augustusburg mit seinem repräsentativen Anspruch der Charakter des Privaten, Wohnlichen und Intimen verliehen. So findet man in den Kabinetten kostbare japanische Lackplatten und Setzschirme. Im Speisezimmer thront über dem Kamin das lebensgroße Porträt von Kurfürst Karl Albrecht von Bayern, dem Bruder von Clemens August, und der spätere Kaiser Karl VII..
1760 gab Casanova ein Galadiner für die Kölner Bürgermeisterin vom Pütz und weitere Damen der Kölner Gesellschaft im Schloss Falkenlust [1].
1730 wurde eine mit reicher Muscheldekoration versehene Kapelle im Park des Jagdschlosses errichtet. Das kleine Oktogon wurde durch Peter Laporterie gebaut und im Stil einer Grotte ausgeschmückt.
Das Schloss gehörte von 1832 bis 1960 der Brühler Unternehmerfamilie Giesler. Danach ging es in den Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen über. Quelle: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schlösser Augustusburg und Falkenlust aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. 
Oben: Blick auf die Hoffassade. 
Oben: das Wappen von Clemens August I. von Bayern. 
Oben: Innenaufnahme mit Bild und Spiegel. 
Oben: Detailaufnahme der Fliesen. Allgemeine Infos| Zugänglich? | Ja, mit Führung. Eintritt 3,50 €. Öffnungszeiten: | Mo. | geschlossen | | Di.|Mi.|Do.|Fr. | 9.00 bis 13.00 Uhr | 13.30 bis 17.00 Uhr | | Sa.| So. | 10.00 bis 18.00 Uhr |
| | Parken? | Am Schloss.
| | Literatur? | - | | | |
WeblinksOffizielle Webseite Schloss Brühl Lageplan per Google Maps: 
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