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Festung Marienberg in Würzburg

Festung Marienberg

Zur Geschichte der Festung Marienberg

Die Festung Marienberg liegt oberhalb von Würzburg in Unterfranken. Die Festung wurde im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut. Die ältesten noch erhaltenen Teile sind über 1000 Jahre alt. Von 1253 bis 1719 war die Festung Marienberg die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. Ab 1573 erfolgte die Umgestaltung zu einem Renaissanceschloss. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Festung 1631 von den Schweden erobert, zur Barockfestung umgebaut und der Fürstengarten angelegt. Unter Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn 1642–1673 erfolgte der Bau weiterer zahlreicher militärischer Befestigungen und Bastionen. Neben dem Bergfried im Inneren der Burg befindet sich auch noch ein Brunnenhaus in dem sich der 104m tiefe Brunnen der Festung befindet. Im Mainfeldzug 1866 nahm die preußische Armee den Marienberg, der als königlich bayerische Festung diente, unter Feuer. Der Beschuss löste einen heftigen Brand auf dem Marienberg aus, doch konnte die bayerische Festungsartillerie das Feuer wirksam erwidern und der Marienberg blieb bis zum Waffenstillstand unbezwungen. Die Festung Marienberg beherbergt heute das Mainfränkische Museum Würzburg sowie das Fürstenbaumuseum.

Quelle:
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Festung Marienberg

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