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Burg Breisach in Breisach

Burg Breisach

Zur Geschichte der Burg Breisach

1198 - 1218 ließ Herzog Berthold V. von Zähringen hier einen Wehr-und Wohnturm («Donjon») errichten, Mittelpunkt der späteren Burganlage.

Im 13.Jahrhundert Bau des Ritterhauses durch den Bischof von Basel als Breisacher Stadtherren. Ab 1273 « Reichsburg » im Besitz des deutschen Königs bzw. der Herzöge von Österreich, bis 1514 von der Stadt Breisach verwaltet. Danach Einrichtung des Burgvogteiamtes. 1552 ernennt Kaiser Karl V. den Heerführer und Diplomaten Lazarus von Schwendi zum Burgvogt, der bis zu seinem Tod 1583 die Anlage baulich instandsetzt.
Zu den bedeutendsten Gästen und zeitweisen Bewohnern des Breisacher Schlosses zählen Kaiser Otto IV. 1212, König Friedrich II. 1218, König Rudolf I.von Habsburg 1275, Herzog Karl der Kühne von Burgund 1473 und Kaiser Maximilian I .
1510 - 1516.

Im 17.1ahrhundert Sitz der Stadtkommandanten
Hans Heinrich Reichsfreiherr von Reinach 1634 - 1638 und Johann Ludwig von Erlach 1638 - 1650.
1638/39 Wohnsitz Herzog Bernhards von Weimar. 1673 und 1681 Besuch König Ludwigs XIV. von Frankreich. Im 18. Jahrhundert teilweise Zerstörung, 1745 Sprengung des Schlossturms, der als Pulvermagazin diente, danach Schaffung des heutigen Zugangs über den alten Schlossgraben, Abbruch der Ruinen bis 1782.

1874 Bau des Tullaturms als zentrales Denkmal der badischen Rheinanliegergemeinden für den «Bändiger des wilden Rheins», Johann Gottfried Tulla (Karlsruhe 1770 - Paris 1828) nach Plänen des
Offenburger Architekten Theodor Armbruster. Tulla-Relief über dem Eingang von Prof. Friedrich Moest (Karlsruhe).
Auf dem Schlossplatz Denkmal für das bis 1918 in Colmar stationierte Jägerregiment zu Pferd No.3 (errichtet 1929).
Seit 1962 finden hier die Breisacher Festspiele statt (gegründet 1924, Spielstätte bis 1961 auf dem Münsterplatz).

Quelle: Informationstafel in Breisach. 

Burg Breisach

Burg Breisach

Lageplan per Google Maps:

Weblinks:

Webseite der Stadt Breisach

 

 
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