Ruine Schneeburg bei Ebringen
Zur Geschichte der Ruine SchneeburgErbaut im 13. Jahrhundert wohl von den Herren von Hornberg, deren letzter des Mannesstammes, Konrad, 1457/ 58 verstarb. Seit 1349 gehörten Schneeburg, Bauhof und Schönberg als Teil der Herrschaft Ebringen dem Kloster St. Gallen. Die Burg war vor 1500 verlassen, nachdem die Ortsherrschaft sich im Dorf. Ebringen einen Wohnsitz erbaut hatte. Es findet sich kein urkundlicher Beleg für die Behauptung. aufständische Bauern hätten die Schneeburg 1525 zerstört. 1550 als „ein schloss" bezeichnet. „welches aber abgangen". Sebastian Münster nannte die Burg „Schneeburg 1574 ein zerbrochen schloss bey Fryburg". Von der eher kleinen Anlage sind erhebliche Mauer reste in einer Stärke von 1.50-2,00 m aus tertiären Konglomeraten erhalten, die seit 1996 in mehreren Bauabschnitten in Zusammenarbeit von der Gemeinde Ebringen, dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg saniert wurden. Die Anlage ist ca. 40 x16 m groß und im Norden und Süden von einem Graben und Wall umgeben, im Westen trennt ein in das tertiäre Konglomerat gehauener Graben das Burgplateau von der Bergkuppe. Unterhalb des früheren Bauhofs (Wirtschaftshof der Burg) wurde 1744 der „Untere Schönberger“ Hof errichtet. Quelle: Informationstafel an der Burg. 


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