Burg Eltville in Eltville
Zur Geschichte der Burg EltvilleIm Jahre 1301 wurde eine ältere Turmburg an gleicher Stelle im Zollkrieg zerstört. Nach der 1328 erfolgten Wahl des Trierer Erzbischofs Balduin von Luxemburg zum Erzbischof von Mainz durch das Domkapitel und der gleichzeitigen Einsetzung Heinrichs von Virneburg durch den Papst, wurde bedingt durch diese Doppelbesetzung des Mainzer Erzstuhls, Eltville zur Residenz. So begann 1330 der Burgbau unter Erzbischof Balduin und wurde 1345 fertiggestellt. Bis ins Jahr 1419 folgten weitere Baumaßnahmen, wie etwa Einbauten in den Wohnturm.
Während des 30jährigen Krieges wurde 1635 die Burg durch die Schweden zerstört. Lediglich der Wohnturm blieb erhalten und erfuhr 1682 einen teilweisen Wiederaufbau.
1938 wurden die vorhandenen Burganlagen restauriert.
Die Burg hat ihren Zugang über einen Wehrgang und eine Grabenbrücke und verfügt über einen 24 Meter hohen Wehrturm. Im Erdgeschoss befindet sich der Palas und darunter der Aufenthaltsraum des ehemaligen Burggesindes. Eine 24 stufige Wendeltreppe führt hinab in das Verlies der Burg.
Die „Kurfürstliche Burg Eltville“ beherbergt eine Gutenberg-Gedenkstätte mit historischer Sammlung über die Druckkunst sowie eine „Galerie im Turm“ für Kunstausstellungen und ist Austragungsort vieler kultureller Veranstaltungen. Quelle: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burg Eltville aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. 
Lageplan per Google Maps:  Weblinks:Burg Eltville
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